Weil Musik keine Grenzen kennt: Mit der Schweizer Ausgabe der „Global Impact“-Liste für das erste Halbjahr 2026 zeigt Spotify, welche Songs von Künstler*innen mit Bezug zur Schweiz – etwa durch Herkunft, Wohnort oder Karrierebeginn – außerhalb des Schweizer Markts am häufigsten gestreamt wurden.
Die aktuelle „Global Impact“-Liste spiegelt die sprachliche Vielfalt der Schweiz wider: Deutsch-, französisch- und englischsprachige Songs erreichen Hörer*innen auf der ganzen Welt. Hinzu kommen internationale Kollaborationen und musikalische Einflüsse, die unterschiedliche Märkte und Kulturen miteinander verbinden.
Zu den deutschsprachigen Titeln gehören „Schatten“ von Monet192 und Morpheuz, „glaub dir nicht“ von BOJAN und Loredana sowie „warum??“ von Haaland936 und Loredana. Auch „Nimm das Leben nicht zu ernst (Tequila)“ von Alexander Eder und Fäaschtbänkler ist in den Top 20 vertreten.
Der Rapper a6el erreicht gleich mit drei französischsprachigen Songs ein internationales Publikum: „Ma jolie maison“, „Laisse le rêver“ und „Lapin dans sa cage“ belegen die Plätze 13, 14 und 18. Ein weiterer Track auf Französisch kommt von Makala: Zusammen mit La Fève und ihrem Song „SLO' JAM“ erreicht der Rapper mit enger Verbindung zu seiner Heimatstadt Genf sowie der dortigen Musikszene Platz 20.
Englischsprachige Titel sind ebenfalls stark vertreten. Dazu zählen „Lost In The Woods“ von Adriatique (Platz 3) und Elderbrook, „California Rain“ (Platz 4) von James Marriott sowie „Distant Voice“ (Platz 9) und „Too Lazy“ (Platz 12) von C4C und Swink.

Rap, Pop und Electronic stehen gleichberechtigt nebeneinander
Die Liste zeigt zudem, wie vielfältig und international Songs von Künstler*innen mit Schweiz-Bezug klingen. Rap und Pop stehen neben House, Techno, Psytrance und internationalen Dance-Produktionen.
Auf Platz 2 erreicht Rapper Monet192 gemeinsam mit Morpheuz und „Schatten“ eine der höchsten Platzierungen. Adriatique folgt mit Elderbrook und „Lost In The Woods“ auf Platz 3.
Auf Platz 4 steht „California Rain“ von James Marriott, der in der Schweiz geboren wurde und später im Vereinigten Königreich aufwuchs und seine Karriere entwickelte. Die in Thun geborene und aufgewachsene Singer-Songwriterin Veronica Fusaro erreicht mit ihrem Eurovision-Beitrag „Alice - ESC Version“ Platz 5.
Electronic bleibt dennoch ein wichtiger Exportsound. Adriatique ist neben „Lost In The Woods“ auch gemeinsam mit Emmit Fenn und „Closer“ auf Platz 7 vertreten. C4C, das Projekt des Komponisten und Produzenten Jesse Aymon Dettwiler aus dem Kanton Waadt, erreicht zusammen mit Swink die Plätze 9 und 12.
Auch der schweizerisch-niederländische DJ und Produzent Jaquet ist mit „Make Sense“ in der Liste vertreten. Auf Platz 19 folgt „Crazy People 2026“ von Hardwell, Liquid Soul, MR.BLACK und Vini Vici. Liquid Soul ist das Projekt des Produzenten Nicola Capobianco aus der Schweiz.
Dabei treffen jüngere Stimmen wie a6el, Monet192 und Veronica Fusaro auf international etablierte Acts wie Adriatique, Loredana und Liquid Soul.
Mehrere Acts feiern gleich mehrfach internationale Erfolge
Mehrere Artists mit Schweiz-Bezug sind mit unterschiedlichen Songs in der Liste vertreten. So steht Monet192 gemeinsam mit Morpheuz und „Schatten“ auf Platz 2. Mit „kill me softly“ erreicht er Platz 10, „Gasolina“ folgt auf Platz 15.
Loredana ist ebenfalls mit drei Songs vertreten: Mit BOJAN und „glaub dir nicht“ erreicht die in Luzern geborene und in Emmenbrücke aufgewachsene Künstlerin Platz 8, mit NOAH und „I wanna love you“ steht sie auf Platz 11, während „warum??“ mit Haaland936 Platz 16 belegt.
a6el wiederum platziert mit „Ma jolie maison“, „Laisse le rêver“ und „Lapin dans sa cage“ drei französischsprachige Titel. Adriatique erreicht mit „Lost In The Woods“ und „Closer“ zwei Platzierungen, genau wie C4C und Swink mit „Distant Voice“ und „Too Lazy“.
Lokale Identität erreicht ein internationales Publikum
An der Spitze der Liste steht „Mon Amour“ von Aditotoro, Marc Eggers und Paul Frege. Der Song basiert auf dem Original der Band Hecht. Aditotoro ist der Schweizer Creator und Musiker Adrian Vogt, der im Kanton Basel-Landschaft geboren wurde.
Auch „Nimm das Leben nicht zu ernst (Tequila)“ von Alexander Eder und der Band Fäaschtbänkler aus Kriessern im Kanton St. Gallen verbindet eine international zugängliche Produktion mit einem klaren Bezug zur Schweiz und erreicht Platz 6.
Weitere regionale Verbindungen ziehen sich durch die gesamte Liste: Das Duo Adriatique stammt aus Zürich, Monet192 aus St. Gallen, a6el aus Renens im Kanton Waadt und Makala aus Genf.
Die Platzierungen verdeutlichen, dass lokale Bezüge und individuelle musikalische Handschriften auch außerhalb des Schweizer Markts Resonanz erzeugen.
Die Top 20 der international meistgestreamten Songs von Künstler*innen mit Schweiz-Bezug (1. Halbjahr 2026):
4. James Marriott – „California Rain“
10. Monet192 – „kill me softly“
13. a6el – „Ma jolie maison“
14. a6el – „Laisse le rêver“
17. Jaquet – „Make Sense“
18. a6el – „Lapin dans sa cage“
Spotify unterstützt die internationale Reichweite von Künstler*innen
Spotify ermöglicht Künstler*innen, Hörer*innen weit über ihre jeweiligen Heimatmärkte hinaus zu erreichen. Personalisierte Empfehlungen, redaktionell kuratierte Playlists und globale Möglichkeiten zu ihrer Entdeckung tragen dazu bei, ihre Musik über Sprach-, Genre- und Ländergrenzen hinweg zugänglich zu machen.


